Warum Popkultur eine Route ist
Popkultur passiert nicht im Archiv, sondern auf der Straße — in Hamburg manchmal wortwörtlich im Boden. Der Beatles-Platz an der Einmündung der Großen Freiheit in die Reeperbahn ist kreisrund, 29 Meter im Durchmesser und gestaltet wie eine Vinyl-Schallplatte, mit Metallfiguren der Band und eingravierten Songtiteln im Pflaster. In der Speicherstadt fährt seit 2000 das Miniatur Wunderland — laut Guinness World Records die größte Modelleisenbahnanlage der Welt und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Und am Schulterblatt steht die Rote Flora, das Restgebäude des ehemaligen Flora-Theaters: seit November 1989 besetzt und bis heute der bekannteste autonome Ort der Stadt.
Fünf Spots gehören zum Set. Drei siehst du oben, zwei bleiben verdeckt, bis du davorstehst — jede Karte fragt nach dem Moment, an dem aus Subkultur Stadtbild wurde. Gestempelt wird vor Ort, innerhalb von 75 Metern. Die Vorgeschichte dazu liefert Music History, alle elf Kategorien stehen auf der Hamburg-Seite.
Mit der Klasse oder Gruppe
Jede Kategorie lässt sich als Live-Game spielen: Lehrkräfte und Hosts bauen die Route im Gruppen-Portal selbst — Stopps wählen, eigene Fragen ergänzen, Teams losschicken.